Veranstaltungen


Konzert des Wrocław baroque ensemble und nfm-chor

KONZERTZYKLUS „EUROPA STERN“

SONNTAG, 02. oktober 2022, 19:00

Die internationale Tour „Europa Stern “ ist eine Reise durch polnische, deutsche, niederländische und französische Städte, die mit Edith Stein in Verbindung stehen.

Dank des Konzertzyklus können Sie die Schönheit der Musik erleben, die von biblischen Texten inspiriert ist.

Konzerte in Deutschland, wie in Görlitz, sind eine Hommage an die überaus reichhaltige wissenschaftliche und pädagogische Tätigkeit von Edith Stein.

 

Der Stadtrat von Wrocław hat das Jahr 2022 zum Jahr der Edith Stein - der Schutzpatronin Europas, der heiligen Teresa Benedicta vom Kreuz - erklärt, um ihren 130. Geburtstag und 80. Todestag zu feiern. Wrocław möchte dieser außergewöhnlichen Philosophin, Nonne, Kandidatin für das Amt des Kirchendoktors, Heiligen und Schutzpatronin Europas besondere Aufmerksamkeit widmen. Dies ist ein außergewöhnlicher Zeitpunkt, um an das dramatische Schicksal von Wrocław und Europa zu erinnern, einschließlich des Holocausts, dem Edith Stein zum Opfer fiel. Sie inspiriert zum Dialog zwischen Völkern und Religionen und zur Verbreitung des multikulturellen Erbes Europas. Polen spielt dabei mit seiner tragischen Geschichte und als wichtiger Zeitzeuge eine ganz besondere Rolle.

 

 

Die Feierlichkeiten zum Edith-Stein-Jahr finden im Rahmen des Kulturprogramms „Edith-Stein-Erbe“ statt.

Der Konzertzyklus „Europa Stern “ wurde vom Minister für Kultur und Nationales Erbe mitfinanziert.

Veranstalter: Nationales Forum für Musik

Partner: Zentrum "Erinnerung und Zukunft" / Geschichtszentrum Depot

  

Eintritt frei


PREISVERLEIHUNG | SÄCHSISCHER LITERATURRAT

VERLEIHUNG DES SÄCHSISCHEN LITERATURPREISES

DONNERSTAG, 06. oktober, 19:30 Uhr

Der Sächsische Literaturpreis 2022 geht an den Schriftsteller Lukas Rietzschel. Das hat die Jury entschieden, der die Journalistinnen Katrin Wenzel und Karin Großmann (Juryvorsitzende), der Verleger Andreas Heidtmann, die Autorin Jayne-Ann Igel sowie der Germanist Frieder von Ammon angehören.

 

Die Preisverleihung findet am 6. Oktober im Kulturforum Görlitzer Synagoge statt. Die Laudatio hält Jan Wiele, Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist möglich nach Anmeldung unter: rueckmeldung@goerlitz.de


Klavierkonzert | sinfonietta dresden

SCHNITTPUNKTE 6 - BEETHOVEN UND MEHR

SONNTAG, 16. Oktober, 19:00 Uhr

Seit 15 Jahren ist die Sinfonietta Dresden eng mit der Europastadt Görlitz-Zgorzelec verbunden. In Kooperation mit dem Verein Meetingpoint Memory Messiaen war das Orchester immer wieder auch im Kulturforum Görlitzer Synagoge zu Gast.

 

Sinfonietta Dresden führt in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Meetingpoint Memory Messiaen die Konzertreihe Beethoven I Schnittpunkte fort. Im sechsten Konzert steht ein Beethoven - Klavierkonzert im Mittelpunkt - das Konzert Es-Dur WoO 4. Ludwig van Beethoven komponierte es mit vierzehn Jahren und von dem Werk existiert nur noch die Klavierstimme.

 

Das Programm stellt dem jungen Beethoven die erste Sinfonie von Carl Maria von Weber gegenüber, die er 1806, als Zwanzigjähriger in Carlsruhe bei Oppeln (Schlesien) komponierte.

 

Die Komposition Identités remarquables (Bemerkenswerte Identitäten) von Philippe Manoury, einem der bedeutendsten Komponisten Frankreichs, setzt sich in kurzen Episoden mit Vorbildern verschiedener Kunstformen auseinander. Die Sätze tragen Namen wie "Der Orden vom hohen C" (Paul Klee), "Abgrund" (Bergs Wozzeck) oder "Lavender Mist" (Jackson Pollock). Weiterhin erklingt die Uraufführung der Komposition "...para la eternidad del Bunde" von Juan Muñoz aus Kolumbien.

 

Die Gesamtleitung des Konzertes liegt in den Händen von Ekkehard Klemm.

 

Karten: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro bei DDV lokal (dem Service-Punkt der Sächsischen Zeitung am Obermarkt in Görlitz) sowie an den Abendkassen


Jubiläumskonzert 25 Jahre internationales kontrabass ensemble | festkonzert für prof. klaus trumpf

BASSIONA AMOROSA: VERACHTET MIR DIE MEISTER NICHT

sonntag, 23. oktober, 16:00 Uhr

Eine Veranstaltung des Görlitzer Theater- und Musikverein e.V. mit Unterstützung des GHT und der Stadt Görlitz. Das Konzert wird vom Fernsehsender ARTE aufgezeichnet.

Auf Initiative des TMV findet ein Konzert mit dem Ensemble BASSIONA AMOROSA im Kulturforum Görlitzer Synagoge statt. Einer der Meisterschüler von Prof. Trumpf, Prof. Roman Patkoló ist auch Mitglied des Ensembles. Er gastiert im 2. Sinfoniekonzert-Zyklus der Lausitzer Philharmonie. Aus diesem Anlass treffen sich die Ensemble Mitglieder, ihr 25 jähriges Jubiläum hier in Görlitz zu feiern und ihrem Lehrer Prof. Klaus Trumpf zu danken, der hier in Görlitz geboren und aufgewachsen ist. Das Programm-Konzept von BASSIONA AMOROSA heißt "Populär-klassisch bis Klassisch-populär". Er beschreitet bewusst diesen Weg, mit Können und Vielfalt die Möglichkeiten des Kontrabasses aufzuzeigen. In Görlitz gibt es ein vielschichtiges Programm aus Höhepunkten der vergangenen Jahre.

 


Podiumsdiskussion i Konrad-Adenauer-Stiftung

Schicksal oder Selbstbestimmung? Vom Umgang mit biographischen Brüchen in Diktaturen und Demokratien

Mittwoch, 26. Oktober 2022, 18:30

Die unterschiedlichen Lebenswege und Erfahrungen der Menschen in der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland verfügen über eine prägende Kraft für das Gesellschaftssystem.  Erst nach der Wiedervereinigung wurden schrittweise die Verwerfungen sichtbar, welche aus den unterschiedlichen Erfahrungen, Hoffnungen und Ängsten der Wendezeit resultierten. Derartige Fremdheitserfahrungen innerhalb einer Gesellschaft führen noch heutzutage zu Unverständnis und teilweise Vorwürfen zwischen den Bürgern der alten und neuen Bundesländer.

Dabei wäre an dieser Stelle doch insbesondere unsere Toleranz gefragt – sowohl untereinander, als auch gegenüber der eigenen Biographie. Niemand vermag es, die Umstände seines Heranwachsens auszuwählen oder zu beeinflussen; somit sollte dieses auch kein Gegenstand einer nachträglichen Rechtfertigung sein müssen oder verklärt werden. Die Umstände des eigenen Lebenswegs zu reflektieren, aber dennoch zu akzeptieren, ist das Gebot der inneren Toleranz. Doch genausowenig sollten wir uns unsere Biographien vorwerfen. Erst durch das Zuhören und einen intensiven Austausch lassen sich gemeinsame Wege zu einer positiven Zukunftsgestaltung finden.

Wie können wir mit Brüchen in unterschiedlichen Lebensläufen umgehen? Wie lassen sich gesellschaftliche Vorurteile zwischen West und Ost abbauen? Wie können aus derartigen Prozessen positive Impulse für die Zukunft entwickelt werden?

 

Referenten

Dr. Nancy Aris - Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Michael Göring - Schriftsteller und ehemaliger Vorsitzender der ZEIT-Stiftung

 

Moderation

Dr. Joachim Klose - Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Freistaat Sachsen